Archiv der Kategorie: Neuigkeiten

Zukunftswerkstatt Teilhabe am 26. September in Stuttgart

In einem der Workshops der diesjährigen Erwerbslosen-Tagung in Bad Herrenalb wurde zur Frage „Wie können wir gesellschaftliche Solidarität bewirken?“ gearbeitet.

Zu dieser Frage soll bei der “Zukunftswerkstatt Teilhabe“ – einer Initiative Erwerbsloser in Baden-Württemberg – weitergearbeitet werden. Und zwar am Dienstag, dem 26.09.2017, von 10:00 bis 17:30 Uhr im Kulturwerk S-Ost im Spiegelsaal, 70188 Stuttgart – Ost, Ostendstraße 106 A.

weitere Infos:

Wirtschaftsministerin besucht Arbeitslosenberatungszentrum in Reutlingen

Im Beratungszentrum der Arbeiterbildung e. V. in Reutlingen machte sich Ministerin Hoffmeister-Kraut am Montag, 14. August 2017 ein unmittelbares Bild von der Initiative vor Ort: „Mit der Förderung der Arbeitslosenberatungszentren bieten wir insbesondere langzeitarbeitslosen Menschen eine Anlaufstelle für unabhängige Beratung und Betreuung wie auch einen Ort zur Pflege sozialer Kontakte. Die Arbeit der Beratungszentren hat sich als wichtiger Baustein erwiesen, der zu einer Wiederannäherung und Integration an den Arbeits- und Ausbildungsmarkt sowie zur sozialen Teilhabe beitragen kann.“

Landes-Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut bei der Arbeiterbildung e. V. in Reutlingen
Die unabhängigen Beratungsstellen nähmen eine wichtige moderierende Vermittlerrolle zwischen den erwerbslosen Menschen und den Sozialleistungsträgern wahr, um Langzeitarbeitslosen mit mehrfachen Vermittlungshemmnissen neue Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt zu eröffnen, so die Ministerin. Als Vermittlungshemmnisse gelten Umstände wie etwa der berufliche Qualifizierungsstand, gesundheitliche Einschränkungen, mangelnde Sprachkenntnisse oder besondere familiäre Erfordernisse wie etwa bei Alleinerziehenden.

Medienberichte dazu: Wirtschaftsministerin besucht Arbeitslosenberatungszentrum in Reutlingen weiterlesen

Landesprogramm „Neue Chancen am Arbeitsmarkt“

Das Landesprogramm „Neue Chancen am Arbeitsmarkt“ sichert  die weitere Finanzierung der unabhängigen Erwerbslosenberatungszentren in Baden-Württemberg durch Zuschüsse des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg. Eine Auflistung der erneut vom Land geförderten Zentren findet sich hier: 600.000 Euro für Landesprogramm „Neue Chancen auf dem Arbeitsmarkt“

Dazu gibt es auch eine Pressemitteilung der Landesregierung vom 16.5.2017.

Unabhängige Erwerbslosenberatung – Landesförderung für zwei Jahre gesichert

Nicht zuletzt durch den Einsatz von LAGALO konnte erreicht werden, dass die Landesförderung von unabhängigen Arbeitslosenberatungs-zentren nach der Pilotphase und zweimaliger Verlängerung in die Regelförderung überführt wird. Im April hat das nun zuständige Wirtschaftsministerium die Ausschreibung für die Förderperiode bis Ende 2019 veröffentlicht. Änderungen gab es vor allem darin, dass es nun bei Erfüllung der Förderbedingungen grundsätzlich eine Förderung von 50.000 € pro Jahr gibt und dass die Ziele und Inhalte auf Grundlage der Evaluation angepasst wurden. Bedauerlicherweise wurde der Haushaltsansatz der Landesförderung nicht erhöht, so dass es bei einer Förderung von zwölf Beratungsstellen bleibt.
Einsetzen wird sich LAGALO für eine ergänzende institutionelle Förderung, um insbesondere Qualitätssicherung über Fortbildung und Fachberatung zu sichern. Anträge auf Förderung müssen spätestens bis 16. Mai 2017 beim Ministerium eingereicht werden. Auskünfte und Unterstützung bei der Antragsstellung gibt Klaus-Peter Spohn-Logé (Tel. 0621-28000172, email: klaus-peter.spohn-loge@ekiba.de)

Projektbeschreibung 2017
Antragsvordruck 2017

Projektförderung durch die Landesregierung

Erleichterung bei den zwölf von der Landesregierung geförderten Erwerbslosenberatungsstellen:  Für die auf drei Jahre befristete Förderung für das Pilotprojekt gibt es eine Übergangslösung.  Die restliche Förderzeit ist bis Mitte 2017 gesichert.  Insgesamt wurden das Modell drei Jahre und 7 Monate von 1.12.2012 bis 30.6.2017 gefördert.

Wie geht es weiter?
Zunächst wird es am 2.3.2017 eine gemeinsame Auswertung (s.a. Forschungsbericht unten) geben, an der Vertreter der Projekte,  des Wirtschaftsministeriums,  der betroffenen Jobcenter und der Wohlfahrtsverbände teilnehmen.

Danach bereitet das Wirtschaftsministerium die Neuausschreibung für eine künftige flächendeckende Regelung in Baden-Württemberg vor, die voraussichtlich im Frühjahr erfolgt und noch im 1. Halbjahr abgeschlossen sein muss.

Spannend wird, welche finanziellen Mittel zur Verfügung stehen,  wie die Finanzierungsbedingungen sind und wie viel Erwerbslosenberatungszentren letztendlich die Chance auf eine Förderung bekommen.

Hier  der  Forschungsbericht zur Evaluation des Projekt:
iaw_endbericht_aloz_2016